Magnetische Sicherheitssensoren sind berührungslos, verschleißfrei und kompakt. Geeignet für Anwendungen ohne Vorlaufzeit, mit Optionen für Manipulationsschutz und Montage in hygienischen Umgebungen.
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Magnetische Sicherheitssensoren sind berührungslose Schalter, die mit Hilfe der Magnetfelderkennung die Position von Maschinenschutzzäunen wie Türen, Klappen oder Ventilen überwachen. Sie werden in Anlagen ohne Nachlaufzeit eingesetzt, bei denen das Abschalten der Stromversorgung / Spannungsversorgung sofort zu einem sicheren Stillstand führt. Bei diesen Anwendungen sind keine Verriegelungsmechanismen erforderlich, aber die Positionsüberwachung ist für die Maschinensicherheit unerlässlich.
Diese Sensoren sind für eine Vielzahl von Anwendungen in der industriellen Automatisierung geeignet, wie z.B.:
Dank ihres kompakten Designs lassen sie sich leicht in enge Räume oder in Systeme mit Profilkonstruktion integrieren.
Dank ihres berührungslosen Betriebs bieten magnetische Sicherheitssensoren eine wartungsarme Lösung. Es findet keine mechanische Abnutzung statt, was ihre Lebensdauer erheblich verlängert. Sie sind unempfindlich gegen Schmutz, Staub, Vibrationen und Feuchtigkeit, wodurch sie sich auch für industrielle Umgebungen mit intensiver Belastung oder Reinigung eignen.
Für mehr Sicherheit sind Versionen mit kodierten Magneten erhältlich. Diese Sensoren erkennen nur den Original-Betätiger und verhindern so Manipulationen oder Umgehungen. Damit erfüllen sie die Anforderungen der EN ISO 14119 in Bezug auf den Manipulationsschutz.
Je nach Anwendung und Sensorkonfiguration können magnetische Sicherheitssensoren in Systemen bis zu:
Über zertifizierte Kontaktausgänge können sie sicher in Systeme mit Sicherheitsrelais oder Sicherheits-SPS integriert werden. Sie sind sowohl für die Reihenschaltung als auch für die Einzelüberwachung geeignet.
Magnetische Sicherheitssensoren sind mit verschiedenen Anschlussmöglichkeiten erhältlich, darunter:
Sie sind je nach Version mit gängigen Spannungen wie 24V DC, 110V AC oder 230V AC kompatibel. Dadurch lassen sie sich leicht in bestehende Installationen einbinden.
Die Sensoren sind in verschiedenen Gehäuseformen und Materialien erhältlich. Kunststoff-Gehäuse eignen sich für Standard-Industrieanwendungen, während Edelstahl (z.B. AISI 316) für den Einsatz in Umgebungen mit hohen Hygieneanforderungen konzipiert ist, wie z.B.:
Die Schutzklassen reichen bis zu IP67 oder IP69K und machen diese Sensoren resistent gegen Hochdruck- und Dampfreinigung.
Im Vergleich zu RFID-Sensoren bieten magnetische Sensoren eine kostengünstige Lösung, allerdings mit einem etwas geringeren Schutz vor Manipulationen. In Standardumgebungen ohne erhöhtes Risiko von Manipulationen sind sie oft die beste Wahl. Für Anwendungen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen oder einer Risikobewertung auf PLe-Ebene wird normalerweise eine RFID-Lösung empfohlen.
Unsere Experten für Maschinensicherheit beraten Sie gerne bei der Wahl der richtigen magnetischen Sicherheitssensoren. Ob Ersatz, Erweiterung oder Neukonstruktion – wir helfen Ihnen bei der Auswahl, Integration und Einhaltung der relevanten Normen. Kontaktieren Sie uns für Produktspezifikationen oder anwendungstechnische Beratung.
Einer unserer Vertriebsingenieure hilft Ihnen gerne persönlich weiter.
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